Arbeiter*innen Bildungsverein

Der Arbeiter*innen Bildungsverein ist kein eingetragener Verein, keine Gruppe und auch keiner solchen angeschlossen. Vielmehr ist er als eine Plattform für selbstorganisierte Bildung aufzufassen. Dies bedeutet, Ziel und Methode sind Austausch und nicht Wissensakkumulation. Die Plattform bietet Möglichkeiten solidarischer Unterstützung bei der Initiierung und Durchführung von Veranstaltungen, Lektüre- oder Diskussionskreisen. Sie ist ein offenes Kollektiv. Falls ihr Schwerpunkte anstoßen, Veranstaltungen organisieren oder euren Horizont erweitern wollt, sprecht uns an: auf Veranstaltungen, dem offenen Plenum oder über den Buchladen Müßiggang.

Wir begreifen kollektive Bildung als einen aktiven Prozeß aller Beteiligten. Deshalb gibt es auch keine Teamer*innen im engeren Sinn. Alle Beteiligten sind Lehrende und Lernende zugleich .

Hintergrund

Systeme benötigen Störungen, um sich weiter zu entwickeln. Ökonomisch durch Krise, Streik oder Disruption; Politisch durch Soziale Bewegung, Opposition oder Revolte. Somit helfen (begrenzte) Bewegungen mit, bestehende Strukturen zu stärken – wenn diese Störungen analysieren, integrieren und sich selbst entsprechend transformieren.

Eine Schwäche emanzipatorischer Bewegungen liegt zur Zeit in der fehlenden Organisationsmacht. Allerdings weniger bezogen auf eine vordergründige Handlungsfähigkeit, eher mangelt es an organisierter Reflexion. Handlungsfähigkeit und Reflexion stehen für uns in einem engen Zusammenhang. Im Arbeiter*innen Bildungsverein wird versucht, v.a. für letzteres Grundlagen zu erarbeiten. Selbstorganisiert, spektrenübergreifend und solidarisch.

Kontakt

Veranstaltungen sind im Blog angekündigt. Arbeits-, Lektüre- und Diskussionskreise stellen sich hier vor.

Und warum der vordergründig etwas altbacken daherkommende Name? Ganz einfach: Weil sich die Plattform als ein Mittel der Lohnabhängigen begreift – um (nicht nur) diese Abhängigkeit zu überwinden. Als Verein sich befreiender Menschen!